Blattläuse sind wichtig

Frische Küchenkräuter sind ein Muss für jedes Gericht.
Doch besonders im Frühjahr gesellen sich unliebsame Gäste dazu.
Mit ihren klebrigen Ausscheidungen ärgern sie jeden Gärtner.

Doch bevor wir uns jetzt aufregen, schauen wir mal ganz genau hin. 
Denn Blattläuse sind eigentlich ziemlich wichtig und spannend!
Wieso? Das klären wir unter anderem in diesem Beitrag.

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Frühlings-Seidenbiene

Der Frühling ist da und mit ihm zahlreiche Insekten, wie zum Beispiel Bienen.
Darunter ist eine Wildbiene, die etwas anders als ihre Gattungs-Artgenossen ist.
Die Frühlings Seidenbiene (Colletes cunicularius ) ist keine typische Seidenbiene.
Wieso das so ist, erfahrt ihr in diesem Artikel.

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Wildbiene und Honigbiene

Das wohl bekannteste Insekt ist die Biene und auch mit dem Begriff Honig ist sie untrennbar verbunden. Ist eigentlich logisch, da die Honigbiene diesen in ihren Bienenstöcken produziert.
Doch was machen die 565 anderen Bienenarten in Deutschland?

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Blattläuse anders betrachtet

Bevor wir uns über Blattläuse ärgern, sollten wir mal ganz genau hinschauen. Denn sie führen ein unglaublich faszinierendes Leben, in denen Klone, wie auch die Lebendgeburt zur Alltäglichkeit gehören.

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3 Fakten über Libellen

Zum Video auf YouTube >HIER KLICKEN<

Es gibt viele interessante Insekten auf unserer Erde. Die Formen, Farben und vor allem Lebensweisen sind faszinierend. Doch kennst du schon die Ordnung der Libellen und
wieso diese so einzigartig sind?

Ich möchte dir heute 3 Fakten über die Flugakrobaten aus dem Reich der Insekten vorstellen:

Wusstest du,

Wusstest du, dass Libellen älter als die Dinosaurier sind?

Die vorfahren unserer heutigen Libellenarten flogen schon vor vielen Millionen Jahren auf der Erde. Die älteste, gefundene Libelle stammt aus dem Oberkarbon. Also etwa vor 323 bis 299 Mio. Jahren. Im vergleich: die Dinosaurier lebten im Trias. Also vor 252 bis 201 Mio. Jahren. Der Körperbau hat sich seit dem nicht sehr verändert. Bis auf die Größe. Denn die Urlibellen hatten eine Flügelspannweite von über 70cm. Das ist riesig, denn die Arten, die wir kennen, schaffen es auf maximal 20cm. 

In den Jahrmillionen haben sich unzählige Arten entwickelt. Uns sind heute weltweit über 5.600 bekannt. Bei uns in Mitteleuropa treten davon 85 Arten auf. Wir unterscheiden sie in:

> Großlibellen

> Kleinlibellen

Doch das nicht nur ihrer Größe wegen. Auch wenn man in der Unterordnung der Großlibellen meist die größten Exemplare findet. Das Unterscheidungsmerkmal ist der Bau der Flügel. Die Flügel der Kleinlibellen können scheinbar nach hinten geklappt werden. Dagegen bleiben die Flügel der Großlibellen in der Ruhestellung waagerecht ausgebreitet.
Wieso das so ist, dazu kommen wir gleich …

Wusstet du, dass Libellen ihre Flügel unabhängig bewegen können?

Das klingt vielleicht selbstverständlich, doch das ist es im Reich der Insekten nicht. 

Libellen fallen meist durch ihre reißerischen Flugmanöver auf. Sie können in der Luft stehen, fliegen kurz Rückwärts und vollziehen im nächsten Moment einen perfekten Looping. 

Das alles macht die direkte Flugmuskulatur möglich. Dank derer können die Flügel alternierend schlagen. Das heißt, die Hinterflügel gehen aufwärts, während die Vorderflügel abwärts gehen. 

Die Funktion kann man sich wie bei der Armmuskulatur bei uns Menschen vorstellen. 

Wie in der Grafik zu sehen, sitzen zwei Muskeln direkt an der Flügelbasis an. Einer, vom Drehpunkt gesehen weiter innen, zieht den Flügel nach oben, ein andere, weiter außen, zieht ihn nach unten. Da den Libellen ein Flügelgelenk fehlt, können sie die Flügel nicht über den Hinterleib zusammenlegen. Doch der Mittelkörper der Kleinlibellen ist schräg gebaut. Somit können sie ihr Flügel auch ohne Flügelgelenk über den schlanken Hinterleib zusammen legen.

Wusstet du, dass Libellen weder stechen noch beißen können?

Es ist nämlich ein Mythos, dass Libellen beißen und stechen. Sie sind vollkommen harmlos!
Zumindest für uns Menschen, nicht aber für ihre Beute.
Libellen leben als Larve und als ausgewachsenes Insekt räuberisch und fressen große Mengen an anderen Insekten wie Mücken und Fliegen. Trotz ihrer kräftigen Mundwerkzeuge, die wir uns in einem anderen Video mal genauer anschauen werden, können sie keinem Menschen einen blutigen Finger beißen. Auch der Legebohrer, der einem Stachel ähnlich sehen kann, ist vollkommen Harmlos und dient nur der Eiablage. 

Sie sind auch nicht giftig, da Libellen keine Giftdrüsen besitzen, die bei Bissen und Berührungen Vergiftungen hervorrufen können.

Die Mohnbiene

Die Mohn-Mauerbiene (Hoplitis papaveris) war ein Zufallsfund. Eigentlich waren wir auf der Suche nach einem ganz anderem Insekt, für unseren nächsten YouTube Film. Doch dabei stießen wir auf eine sehr seltene, aber unglaublich interessante Wildbienenart.

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