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INSECTICON

... ist ein unabhängiges Bildungsprojekt für Insektenwissen.

LuisBurghardt

Luis Burghardt

Schon als Kind haben mich Naturfilme nicht mehr losgelassen. Sie haben meine Begeisterung für Natur geweckt – und für das Medium Film. Später stand ich zwischen Ökologie und Medien. Ich entschied mich für Film und arbeitete zunächst als Sound Designer. Technisch spannend, aber nicht das, was ich wirklich erzählen wollte. Heute verbinde ich beides: Natur und Film. Genau dort entsteht Insecticon.

UlfPueschel

Ulf Püschel

Eigentlich komme ich aus der Bildhauerei. In den 1990er Jahren hat mich dann die digitale Welt gepackt – Animation, Schnitt, Compositing. Ich ließ mich zum Mediendesigner ausbilden und arbeitete in verschiedenen Studios, unter anderem in Babelsberg. Technisch anspruchsvoll, präzise, oft detailverliebt. Was mich jedoch nie losließ, war die Natur. Mit Insecticon verbinden sich beides: handwerklicher Blick und filmische Erfahrung – draußen, nicht im Studio.

Unsere Mission: Das Netzwerk verstehen

Wir machen Filme über Insekten.
Und wir nehmen uns Zeit dafür.

Unsere Drehs finden nicht im Studio statt, sondern draußen – im Gras, im Wald, am Boden. Wir beobachten. Wir warten. Wir schauen genau hin. Uns interessiert nicht nur, wie ein Insekt aussieht, sondern wie es lebt. Wovon es abhängt.

In unseren Filmen geht es deshalb selten nur um eine einzelne Art. Es geht um Zusammenhänge. Um Lebensräume, Nahrung, Konkurrenz, Jahreszeiten. Um die kleinen Stellschrauben, die oft unsichtbar bleiben – und am Ende doch entscheiden, ob ein System funktioniert oder kippt.

Wir versuchen, Forschung greifbar zu machen. Nicht vereinfacht bis zur Unkenntlichkeit, aber verständlich genug, dass man danach etwas damit anfangen kann. Wer unsere Inhalte schaut, soll nicht nur mehr wissen – sondern besser einordnen können.

Neben den Filmen entwickeln wir Formate, die dieses Wissen weitertragen.
Das Insecticon-Quartett lädt zum Vergleichen ein. Die WebApp ergänzt Hintergründe und vertieft Details. Unsere Kurse greifen zentrale Prinzipien auf und machen sie im Alltag anwendbar – im Garten, auf dem Balkon oder einfach im eigenen Blick auf die Natur.

Uns geht es nicht um schnelle Aufmerksamkeit.
Uns geht es darum, dass Zusammenhänge klarer werden.

Wenn das gelingt, verändert sich meist mehr als nur der Blick auf ein einzelnes Insekt.

Auszeichnung

Im November 2020 wurde unser YouTube-Kanal Insecticon für den Youlius Award 2021 nominiert.

Der Youlius Award würdigt hochwertige Webvideo-Formate und wird vom Verein zur Förderung der Webvideokultur e.V. vergeben – gefördert unter anderem von der Bundeszentrale für politische Bildung und der Film- und Medienstiftung NRW.

Der Youlius Award richtet sich an junge Webvideo-Talente aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Dass Insecticon es bei dieser Konkurrenz bis ins Finale geschafft hat, war für uns bereits eine besondere Anerkennung. Unser Anspruch war von Anfang an klar: fundierte Informationen über heimische Insekten – verständlich erzählt und filmisch umgesetzt.

Die Preisverleihung fand am 31. Januar 2021 statt, pandemiebedingt online.

In der Kategorie „Politik, Umwelt & Soziales“ waren vier Kanäle nominiert.
Insecticon wurde mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

Die Ehrung bedeutet uns viel – nicht als Auszeichnung um ihrer selbst willen, sondern als Bestätigung dafür, dass anspruchsvolle Inhalte auch im Webvideo-Format ihren Platz haben.

Mit den Worten der Jury:

“Insecticon" dokumentiert und erklärt die große und faszinierende Welt der Insekten. Die mit viel Geduld gedrehten Aufnahmen lassen den Zuschauer die Einzigartigkeit jedes Insekts erkennen. Der Kanal möchte fundiertes Wissen vermitteln, damit Insekten besser geschützt werden.

Unsere Zukunft

Insecticon ist unabhängig.
Und das soll so bleiben.

Wir arbeiten ohne große Medienhäuser im Hintergrund, ohne redaktionelle Vorgaben von außen. Das gibt uns Freiheit – in Themenwahl, Ton und Tiefe. Es bedeutet aber auch Verantwortung: für Qualität, für Genauigkeit und für das, was wir veröffentlichen.

Wir wollen keine schnellen Reichweitenspitzen.
Wir wollen Inhalte, die auch in fünf Jahren noch stimmen.

Deshalb investieren wir Zeit in Recherche, Austausch mit Fachleuten und saubere Produktion. Nicht, weil es spektakulär wirkt, sondern weil es nötig ist, wenn man über Ökologie spricht.

 

Langfristig soll Insecticon ein stabiles Bildungsprojekt sein – getragen von Menschen, die gute Inhalte schätzen und unterstützen.
Unsere Community, unsere Produkte und ausgewählte Kooperationen ermöglichen genau das.

Wir glauben nicht an Alarmismus als Geschäftsmodell.
Wir glauben an Klarheit, Einordnung und konkrete Handlungsmöglichkeiten.

Wenn Insecticon wächst, dann nicht schneller um jeden Preis –
sondern Schritt für Schritt. Substanziell. Tragfähig.

Cathrina2

Cathrina Balthasar

Ich komme aus dem wissenschaftlichen Bereich und promoviere zur Zeit am Senckenberg Deutsches Entomologisches Institut. Doch nicht nur beruflich beschäftige ich mich mit Insekten. Auch in meiner Freizeit dokumentiere ich die Natur mit der Kamera. Aus meiner Weiterbildung in der Wissenschaftskommunikation, ist u. a. der Podcast Insektiversum entstanden. Ein Podcast rund um das Thema Insekten.