Hainschwebfliege
(Episyrphus balteatus)
Die Hainschwebfliege gehört zu den Schwebfliegen (Syrphidae) und ist eine der häufigsten Schwebfliegenarten Mitteleuropas. Sie ist auffällig orange-schwarz gestreift und wird wegen dieser Färbung oft mit Wespen verwechselt, ist aber völlig harmlos.
Wo begegnet dir diese Art?
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Überall in Gärten, Parks, Wiesen und Feldrändern, wo Blüten stehen.
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Auch in städtischen Grünflächen und an Hecken.
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Aktiv von Frühjahr bis Herbst – bei mildem Wetter manchmal sogar ganzjährig.
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Teilweise sieht man große Schwärme während saisonaler Wanderungen.
Nahrung
Erwachsene Hainschwebfliegen besuchen Blüten und saugen Nektar und Pollen, besonders von Dolden- und Korbblütlern.
Struktur
Offene, blütenreiche Lebensräume mit vielen zugänglichen Blütenpflanzen – Gärten, Feldraine, Parkflächen.
Entwicklung
Offene, blütenreiche Lebensräume mit vielen zugänglichen Blütenpflanzen – Gärten, Feldraine, Parkflächen.
Mikroklima
Weibchen legen ihre Eier direkt an Blattlauskolonien ab. Die Larven sind räuberisch und fressen dort Blattläuse.
Häufige Irrtümer
„Das ist eine Wespe.“
→ Die Hainschwebfliege hat nur ein Flügelpaar (wie alle Fliegen) und sticht nicht – sie imitiert nur das wasp-artige Farbmuster zur Abschreckung.
„Fliegen sind nur lästig.“
→ Erwachsene Schwebfliegen sind wichtige Blütenbesucher und Bestäuber und tragen zur Pflanzen- und Ernteproduktion bei.
„Sie schaden Pflanzen.“
→ Die Larven fressen Blattläuse, was sie zu einem nützlichen Teil natürlicher Schädlingskontrolle macht, statt Pflanzen zu schädigen.
Erkennungsmerkmale
Lebensraum/Verbreitung
Lebensweise/Verhalten
Rolle im Ökosystem
Gefährdung/Schutz
Wissenswertes/Funfacts
Weiterführende Links
Diese Art ist Teil des Insecticon-Quartetts.
