Europäische Hornisse
(Vespa crabro)
Die Europäische Hornisse ist die größte staatenbildende Wespenart Europas. Trotz ihres imposanten Erscheinungsbilds gilt sie als vergleichsweise wenig aggressiv und erfüllt als räuberischer Allgemeinjäger eine wichtige ökologische Rolle
Wo begegnet dir diese Art?
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In Wäldern, Waldrändern, aber auch in Gärten und Parks
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Überall dort, wo es sonnige Flugwege und Nahrungsquellen gibt
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An Baumhöhlen, Dachböden, Hohlräumen und gelegentlich in Kompost oder Schuppen als Neststandort
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Aktiv von Frühjahr bis Herbst – die Kolonie entwickelt sich über Monate
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Arbeiterinnen können auch im Freien jagend beobachtet werden
Nahrung
Hornissen jagen andere Insekten (z. B. Fliegen, Käfer, Heuschrecken) für ihre Larven und nehmen als Erwachsene Nektar, Pflanzensäfte oder reifes Obst zu sich.
Struktur
Strukturreiche Landschaften mit Bäumen, Hohlräumen und reichlich Insektenangebot sind entscheidend – naturnahe Gärten, Waldränder und Parklandschaften bieten gute Bedingungen.
Entwicklung
Strukturreiche Landschaften mit Bäumen, Hohlräumen und reichlich Insektenangebot sind entscheidend – naturnahe Gärten, Waldränder und Parklandschaften bieten gute Bedingungen.
Mikroklima
Hornissen bauen papierartige Nester aus zerkauten Holzfasern meist in hohlen Bäumen, Dachböden oder Gebäudestrukturen. Die Kolonie kann mehrere hundert Tiere umfassen.
Häufige Irrtümer
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„Hornissen sind besonders aggressive Killer.“
→ Eigentlich vermeiden Europäische Hornissen Konflikte und zeigen vor allem Verteidigungsverhalten am Nest, nicht grundlos gegenüber Menschen. -
„Sie gefährden Wildbienen und Honigbienen stark.“
→ Zwar fangen Hornissen gelegentlich Bienen, doch als Gesamtfaktor sind sie kein maßgeblicher Verursacher von Bienenrückgängen; sie sind Teil des natürlichen Räuber-Beute-Systems. -
„Hornissengift ist gefährlicher als Bienengift.“
→ Für gesunde Menschen ist der Stich nicht giftiger als der einer Honigbiene; allergische Reaktionen sind allerdings möglich.
Erkennungsmerkmale
Lebensraum/Verbreitung
Lebensweise/Verhalten
Rolle im Ökosystem
Gefährdung/Schutz
Wissenswertes/Funfacts
Weiterführende Links
Diese Art ist Teil des Insecticon-Quartetts.
