Grünes Heupferd
(Tettigonia viridissima)
Das Große Grüne Heupferd ist eine der größten und auffälligsten heimischen Heuschreckenarten. Trotz seiner Größe bleibt es oft unentdeckt, weil es sich gut im hohen Grün verbirgt und meist erst durch seinen lauten Gesang auffällt.
Wo begegnet dir diese Art?
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In hochwüchsigen Wiesen, Säumen, Hecken und Feldrändern
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Häufig in strukturreichen Landschaften mit viel Vegetation
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Meist in der oberen Krautschicht oder in Sträuchern sitzend
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Vor allem im Hoch- und Spätsommer aktiv
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Oft gehört, aber erst spät oder gar nicht gesehen
Nahrung
Die Art ist omnivor, überwiegend räuberisch auf kleine Insekten und Larven, frisst aber auch Pflanzenteile.
Struktur
Strukturreiche Vegetation mit Deckung und Jagdmöglichkeiten ist zentral — Wiesen, Strauch- und Waldränder, Wegraine.
Entwicklung
Strukturreiche Vegetation mit Deckung und Jagdmöglichkeiten ist zentral — Wiesen, Strauch- und Waldränder, Wegraine.
Mikroklima
Weibchen legen ihre Eier mit der Legeröhre in den Boden ab, wo sie überwintern und meist erst mehrere Jahre später schlüpfen.
Häufige Irrtümer
„Das Große Heupferd ist ein reiner Pflanzenfresser.“
→ Tatsächlich jagt es aktiv andere Insekten.
„Die lange Legeröhre ist gefährlich.“
→ Die Ovipositor dient nur der Eiablage im Boden und ist für Menschen nicht gefährlich.
„Heupferde leben nur am Boden.“
→ Sie halten sich häufig in höherer Vegetation oder Sträuchern auf.
Erkennungsmerkmale
Lebensraum/Verbreitung
Lebensweise/Verhalten
Rolle im Ökosystem
Gefährdung/Schutz
Wissenswertes/Funfacts
Weiterführende Links
- iNaturalist – Tettigonia viridissima (Großes Grünes Heupferd)
- Deutschlands Natur – Großes Grünes Heupferd: Merkmale, Habitat & Ökologie (deutsch)
- Animalia.bio – Tettigonia viridissima: Ernährung, Antennen, Verhalten & Verbreitung (engl.)
- KidsZoo – Grünes Heupferd: Steckbrief mit Größen, Habitat & Nahrung (deutsch)
- DigiTiB – Tettigonia viridissima: Verbreitungskarte & Habitatbedingungen (deutsch)
Diese Art ist Teil des Insecticon-Quartetts.
