Kleiner Fuchs
(Aglais urticae)
Der Kleine Fuchs ist ein farblich auffälliger Tagfalter aus der Familie der Edelfalter und einer der häufigsten Schmetterlinge Europas. Er ist bekannt für seine orange-braune Flügelzeichnung mit blauen Punkten am Rand.
Wo begegnet dir diese Art?
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In Gärten, Parks, Wiesen und an Waldrändern überall in Mitteleuropa.
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Oft an sonnigen Plätzen mit nahrhaften Blüten für die Falter.
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Aktiv von Frühjahr bis Herbst, nachdem überwinterte Falter im Frühjahr früh zu sehen sind.
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Die Raupen entwickelt sich an Stellen mit Brennnesseln, wo oft mehrere Raupen zusammen an Pflanzen fressen.
Nahrung
Erwachsene Falter saugen Nektar an vielen blütenreichen Pflanzen, z. B. Disteln, Wasserdost oder Löwenzahn.
Struktur
Blütenreiche Landschaften, Waldränder, Parks und Gärten mit sonnigen Flächen sind zentral.
Entwicklung
Blütenreiche Landschaften, Waldränder, Parks und Gärten mit sonnigen Flächen sind zentral.
Mikroklima
Weibchen legen ihre Eier auf Brennnesseln (vor allem Große Brennnessel) ab. Die Raupen fressen dort und entwickeln sich in mehreren Häutungen.
Häufige Irrtümer
„Das ist der Große Fuchs.“
→ Der Kleine Fuchs ist deutlich kleiner und anders gemustert; der Große Fuchs gehört zu einer anderen Artengruppe.
„Raupen fressen beliebige Blätter.“
→ Die Raupen des Kleinen Fuchses fressen hauptsächlich Brennnesseln und sind auf diese Futterpflanze angewiesen.
„Schmetterlinge überwintern als Raupe.“
→ Beim Kleinen Fuchs überwintern erwachsene Falter an geschützten Stellen und erscheinen im zeitigen Frühjahr wieder.
Erkennungsmerkmale
Lebensraum/Verbreitung
Lebensweise/Verhalten
Rolle im Ökosystem
Gefährdung/Schutz
Wissenswertes/Funfacts
Weiterführende Links
- iNaturalist – Kleiner Fuchs (Aglais urticae)
- NABU – Kleiner Fuchs (Aglais urticae): Steckbrief & Lebensraum
- Ökologie‑Seite – Kleiner Fuchs: Deutschsprachiger Überblick zur Ökologie
- First Nature – Small Tortoiseshell: Beschreibung & Biologie (engl.)
- LepiWiki – Aglais urticae
- Observation.org – Aglais urticae: Beobachtungsdaten & Verbreitung
Diese Art ist Teil des Insecticon-Quartetts.
