Die Gewöhnliche Wespe ist eine der häufigsten sozialen Wespenarten Mitteleuropas und wird aufgrund ihrer schwarz-gelben Warnfärbung und ihrer Größe oft als typisches Wespenbild wahrgenommen.
Aktiv von Frühjahr bis Herbst, besonders sichtbar im Sommer. Im Spätsommer werden die Wespen besonders „nervig“, da sie dann vermehrt auf Süßes aus sind. Im Herbst stirbt das Volk ab, nur begattete Jungköniginnen überwintern.
Die Gewöhnliche Wespe ist in ganz Europa, Asien und weiten Teilen Nordamerikas verbreitet. Sie besiedelt zahlreiche Lebensräume.
Erwachsene Wespen nehmen hauptsächlich Zuckerquellen wie Nektar, süße Säfte und reifes Obst auf, während Larven mit tierischen Proteinen (kleine Insekten) gefüttert werden.
Strukturreiche Lebensräume mit sowohl Nahrungsangebot als auch versteckten Nestplätzen sind entscheidend.
Die Königin gründet im Frühjahr einen Staat. Die Völker bauen Papiernester aus zerkauten Holzfasern meist unter der Erde, in Hohlräumen oder Gebäuden.
Die Gemeine Wespe bevorzugt geschützte, mäßig warme Mikroklimata mit stabilen Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen. Nester werden häufig in unterirdischen Hohlräumen, Erdlöchern, Gebäudespalten oder anderen geschützten Bereichen angelegt, die vor Witterungseinflüssen abgeschirmt sind.
Alle Wespen leben allein.
Die Gemeine Wespe ist sozial und bildet Staaten mit Königin, Arbeiterinnen und Drohnen.
Wespen sind nur Plagegeister bei Picknicks.
Neben der Nahrungsaufnahme helfen sie auch als Bestäuber von Blüten und als Räuber von kleinen Insekten im Ökosystem.
Sie greifen grundlos Menschen an.
Wespen zeigen meist Verteidigungsverhalten an und in der Nähe des Nestes, nicht aus grundloser Aggression.
Vespula vulgaris, die Gewöhnliche Wespe, ist etwa 10–20 mm lang und schwarz-gelb gezeichnet. Typisch ist das kräftige, kontrastreiche Muster mit mehreren schwarzen Querbändern auf dem Hinterleib. Besonders charakteristisch ist ein schwarzer, ankerförmiger Strich auf dem Kopfschild (Frons), mit dem sie sich von der Deutschen Wespe (Vespula germanica) unterscheiden lässt. Die Flügel sind durchsichtig, die Beine gelb, der Körper kompakt und kräftig.
Die Gewöhnliche Wespe ist in ganz Europa, Asien und weiten Teilen Nordamerikas verbreitet. Sie besiedelt zahlreiche Lebensräume: Gärten, Parks, Waldränder, Wiesen, aber auch Siedlungen und Städte. Die Nester werden meist unterirdisch (in verlassenen Mäuse- oder Maulwurfgängen) angelegt, gelegentlich aber auch in dunklen Hohlräumen von Gebäuden.
Vespula vulgaris ist ein sozial lebender Staatenbildner. Die Koloniegründung erfolgt im Frühjahr durch eine einzelne Jungkönigin, die ein Nest anlegt und erste Arbeiterinnen aufzieht. Das Wespenvolk wächst bis zum Spätsommer auf mehrere tausend Individuen an. Die Tiere ernähren sich von Insekten (insbesondere Blattläusen, Fliegen und Raupen) und spielen so eine wichtige Rolle bei der natürlichen Regulierung von Insektenpopulationen. Erwachsene Wespen fressen bevorzugt zuckerhaltige Nahrung (z.B. überreife Früchte, Nektar, Limonade), während die Larven mit tierischer Kost gefüttert werden. Im Spätsommer werden die Wespen besonders „nervig“, da sie dann vermehrt auf Süßes aus sind. Im Herbst stirbt das Volk ab, nur begattete Jungköniginnen überwintern.
Gemeine Wespen sind wichtige Regulatoren für Insektenpopulationen und sorgen für die Bestäubung einiger Pflanzen. Als Beute für Vögel und Spinnen sind sie zudem Teil der Nahrungskette. Ihre Nester schaffen Mikrohabitate für zahlreiche andere Insekten.
Vespula vulgaris ist in Mitteleuropa ungefährdet und oft sehr häufig. Sie benötigt keinen Schutzstatus, profitiert aber von naturnahen Strukturen und totem Holz für die Nestanlage. Übermäßige Bekämpfung ist aus ökologischer Sicht nicht sinnvoll.
Die Gewöhnliche Wespe hat einen schlechten Ruf, ist aber im ökologischen Gleichgewicht ein echter Nützling: Sie jagt viele Fliegen, Mücken und Raupen und trägt so zur Regulation bei. Mit ihren kräftigen Kiefern zerkaut sie Beutetiere zu einem Futterbrei für ihre Larven. Die Nester bestehen aus einer papierartigen Substanz, die aus zerkautem Holz und Speichel hergestellt wird – ein echtes Konstruktionswunder. Die auffälligen „Angriffe“ auf Limonade und Kuchen im Spätsommer sind kein Zeichen von Aggressivität, sondern Hunger nach schnellen Zuckerquellen, wenn das Insektenangebot nachlässt. Stiche sind nur schmerzhaft, aber für Allergiker können sie gefährlich sein. Übrigens: Im Unterschied zu Honigbienen können Wespen mehrfach stechen.
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